Pflege von Sansevierien

In ihrem natürlichen Umfeld gedeien die Pflanzen in heiem Wsten-Boden, an (teils geschtztem) Fels-Gestein oder an schattigen Pltzen - geschtzt vor praller Sonne durch Rest-Vegetation und Felsen. Der Boden ist meist von mineralischer, sandiger, sehr durchlssiger Natur - und dies lässt logisch darauf schlieen, dass wir unsere Pflanzen in der Künstlichen Pflege eben solchen Bedingungen verhelfen sollten - sollen sie krftig und gesund wachsen.

Somit ist es unabdingbar, dass wir einen lockeren Boden whlen sollten.
Seit Anfang August 2015 habe ich eine neue Mischung für meine Sansevieria getestet und alle Pflanzen mittlerweile in diesen Boden umgesetzt (September 2015).

Dieses Substrat besteht aus
Caudex-Erde 25 Liter (fertige Mischung-Rezept ist geheim und stammt wohl aus dem Hause E&M Specks),
Akadama 10 KG (japanisches, doppelt gebranntes Lehmgranulat) und
20 Liter fertig fertig gemische Kakteenerde aus dem Hause Haage mit ca. 20 - 30 Prozent organischem Substrat.

Dieses Substrat ist extrem durchlssig und fürdert die Wurzelbildung extrem! Pflanzen, die in meiner Pflege seit über 2 Jahren kaum Wurzeln gebildet hatten, fllen das Pflanzgef inerhalb krzester Zeit mit einem Wurzelballen. Diese Erfahrung teilen mir auch andere Personen mit, die diese Mischung auf meinen Hinweis darauf selbst ausprobierten (S.f.forescate, seit 2 Jahren OHNE Wurzeln zeigen innerhalb von 2 Wochen einen fast vollen Wurzelballen im Topf).
Leider finde ich keinen Hinweis auf die Inhalts-Stoffe des Specks-Caudex-Substrats, jedoch ist allein Akadama sehr positiv zu bewerten in der Sukkulenten-Kultur!

Beispiel für die Krnung des bei mir verwendeten Substrates!
Erde, Mischung, Substrat für sansevieria und Sukkulenten, Soil for Succulents

Erde, Mischung, Substrat für sansevieria und Sukkulenten, Soil for Succulents

Als Dnger verwende ich in der Praxis ein wasserlsliches Granulat in etwa &fürac12; der empfohlenen Konzentration für "normale" Pflanzen: (ca. alle 3 Monate einmal)

Inhalts-Stoffe:
11 % Gesamtstickstoff
9,5 % Nitratstickstoff
1,5 % Ammoniumstickstoff
14 % neutralammoncitratlsliches u. wasserlsliches Phosphat
14 % wasserlsliches Phosphat
17 % wasserlsliches Kaliumoxid
2 % wasserlsliches Magnesiumoxid
0,03 % Bor
0,16 % Kupfer als Chelat von EDTA
0,11 % Eisen als Chelat von EDTA
0,16 % Mangan als Chelat von EDTA
0,023 % Molybdn
0,06 % Zink als Chelat von EDTA

!

Chelat = Komplexverbindungen
EDTA = Ethylendiamintetraessigsure

Optimal wre ein teils schattiertes Gewchs-Haus, was in Wintermonaten beheizt werden kann. Zu dieser Zeit sollte man die Pflanzen logischerweise sehr sparsam gieen um keine Nsse-Schden zu begnstigen!

In der Wohnung eignet sich ein helles Fenster mit nicht zu starker Sonneneinstrahlung. Zu dunkler Stand begnstigt ein dünneres und viel längeres Blatt, was die Pflanzen deutlich vom natürlichen Habitus unterscheidet! Einige Sorten bentigen nicht allzuviel Licht, andere dagegen bentigen sehr hellen Stand (S.ballyii)! Wieder einige verlangen vermehrt Wasser-Gaben wie etwa S.Kirkii, andere wie S.pinguicula sollte man seltener gieen! Es gibt hierbei kaum eine Faustregel und es sollte jeder seine eigenen Erfahrungen sammeln!
!

Länger anhaltende Temperaturen UNTER 15C werden mit dem Absterben der Pflanzen honoriert, jedoch reagiert jede Pflanze auf unterschiedliche Temperaturen ebenso verschieden. Ich selüber habe z.B. eine Pflanze, die in Fachkreisen als empfindlich gegenüber kühleren Temperaturen gilt, bei mir steht sie im Winter auf einer Fensterbank, wo ein leichter khler Luftzug von Drauen sprbar ist! Dabei wächst die wunderbar und zeigt keine Deformierungen!

Hoch succulente Arten wie etwa S.ehrenbergii, S.robusta, und S.pinguicula usw. sind noch sparsamer mit Gie-Wasser zu versorgen und die sehr hell variegaten Sorten scheinen im allgemeinen recht epfindlich zu sein.

!Einige Grtner benutzen eine chemische Verbindung, um die Pflanzen kleinwchsig zu halten. Es nennt sich "Paclobutrazol" und es wird in den Boden eingebracht. So lassen sich Zwergformen kreieren, die ohne dieses Mittel die normale Gre erreichen.
Oft findet man Zwerg-wchsige Pflanzen in den Gratencentern, die Nach und Nach bei Neubildung ihrer Blätter einen deutlich greren Habitus erreichen.

Fazit: Diese sehr interessante Pflanzen-Gattung ist überaus faszinierend und eine kleine Herausforderung für Jedermann! Immerzu gibt es neue Erkenntnisse, Bescheibungen und leider viel zu wenig deutsch-sprachige Literatur, der man glauben darf!
Ich hoffe, dass dieser kleine Leitfaden für Sie hilfüreich ist und ich wrde mich über ein konstruktives Feedback sehr füreuen!


Counter gratis

Seitenanfang