Krankheiten

Im Folgenden werden Krankheiten und Schädlinge gelistet, die unseren Sansevierien gefährlich werden können.

Sonnenbrand und Kälte
wässrige Punkte, später rußig-schwarz
Korkflecke, parasitär1 und nicht-parasitär2
faulende Pflanzen
Blattflecken
innen faulende Pflanzen, äußere Hülle fest
Anthracnose ?
Colletotrichum-Pilz
Wurzelgallenälchen
Schildläuse
Wolläuse
Spinn-Milben
Milben
Hepialus-Wurzelspinner
braune Stellen in der Blatt-Mitte bei variegaten Pflanzen
unidentifizierte Krankheit
unidentifiziert - weißes Blatt mit wässriger Flüssigkeit

Käfer und deren Larven


Bedingte Hilfe mit Aspirin

Im vergangenen Monat sagte mir Chahinian, dass die Open-Air-Sansevieria trifasciata Kultivierungen in Florida waren stark durch das Bakterium Erwinia carotovora, die umfangreiche Blattfäule verursacht betroffen.

Sonnenbrand, Kälteeinwirkung

Auf den Blättern zunächst durchscheinende, scharf abgegrenzte Flecken, die später einsinken und weiß eintrocknen. Vor allem im fürühjahr bei Temperaturschwankungen und starker Sonneneinstrahlung. Sekundär Pilzbefall möglich. Zuweilen wird auch der Blattgrund weich und Blätter fallen um.
Referenz: http://www.gaertners-pflanzenarzt.de

Ein "eingeschönürtes" Blatt, was plötzlich unterhalb der Spitze oder jedem anderen über die gesamte Breite (oder Durchmesser) sehr dünn wird und dann normal weiter wächst, ist ebenfalls ein Zeichen für zu kalten Stand (länger unter 15 Grad).
Wenn Sie die Pflanzen wieder wärmer stellen wächst die Pflanze normal weiter, der "eingeschönürte" übereich bleibt jedoch bestehen! Ich habe gelesen, dass eine mit hohem Stickstoffanteil gedüngte Pflanze eher zu diesem Schadbild neigt!

Gegenmaßnamen:
Sorgfältige Schattierung im fürühjahr. Temperatur nicht unter 12°C, Schwankungen der Temperatur und hohe Luftfeuchtigkeit vermeiden

Aspergillus rhizom rot
Schwarz-Schimmel



Verursacht wird diese Erkrankung durch Aspergillus niger, einem Schwarzschimmel.
Die Krankheits-Symptome beginnen mit wässrigen Punkten auf dem Blatt, die ausgereiften Sporen des Pilzes sind rußig-schwarz verfärbt und geben ihm seinen Namen.
Dieser Pilz überträgt sich oft durch Verletzungen der Pflanzenhaut und bei Stecklings-Vermehrung.

Mögliche Gegenmaßnamen:
Man kann diesen Pilz EVENTUELL durch Wärmebehandlung über 40°C oder bei Minustemperaturen unter -22 Grad abtöten, neue Pflanzgefäße und Substrate sind angeraten!

Referenz: http://www.plantfinder.com/Services/ARChase/yucca.asp

Nichtparasitäre Korksucht, Korkflecken


Auf den Blättern zeigen sich unregelmäßige, braune, korkige Stellen.

Gegenmaßnamen:
Hohe Luftfeuchtigkeit und hohe Bodenfeuchtigkeit, vor allem an Tagen geringer Lichtintensität vermeiden. Pflanzen an hellem Platz aufstellen, für Wärme (mindestens 14°C) sorgen und sparsam gießen.

Referenz: http://www.gaertners-pflanzenarzt.de

Nichtparasitäre Blatt- und Stammgrundfäule


Die Blätter oder ganze Pflanzen fallen um, ihr Stammgrund ist faul.

Gegenmaßnamen:
Pflanzen nicht zu kühl stellen, nicht zu nass halten und Uüberdüngung vermeiden.

Referenz: http://www.gaertners-pflanzenarzt.de

Nichtparasitäre Blattflecken


Auf den Blättern bilden sich im fürühjahr eingesunkene durchscheinende Flecken, die später weißlich werden.

Gegenmaßnamen:
Starke Schwankungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit vermeiden.

Referenz: http://www.gaertners-pflanzenarzt.de

Parasitäre Korkflecken, Blattfleckenkrankheit


(Giüberella fujikuroi [Saw.] Ito = Fusarium moniliforme SHELDON)

Die Blätter zeigen auf beiden Seiten unregelmäßige, eingesunkene rotbraune Flecken mit hellerem, wulstigen Rand.

Gegenmaßnamen:
Beim Gießen vorsichtig sein, die Blätter möglichst nicht benetzen. Hohe Luftfeuchtigkeit vermeiden, kranke Pflanzen vernichten. Eventuell vorsichtig behandeln mit Myclobutanil (Breitband-Fungizid, Systhane 20 EW 3-6 ml/100 m2).

Referenz: http://www.gaertners-pflanzenarzt.de

Fusarien gehören in die Gattung der Schimmelpilze!

Blattflecken-Krankheit, FUSARIUM LEAF SPOT:
Krankheit wird hervorgerufen durch Fusarien, die zur Gattung der Schimmelpilze gehören. Der Erreger bei unseren Sansevierien ist Fusarium moniliforme, dessen Ausbreiten durch zu feuchten Stand begünstigt werden kann.
Zunächst zeigt sich ein kleiner feuchter Punkt auf den Blättern, der sich unregelmäßig vergrößert, gelb verfärbt und einen orange-gelben Rand bekommt.

Gegenmaßnahmen:
Dieser Pilz vernichtet die ganze Pflanze, kann jedoch durch systemische Spritz-Mittel bekämpft werden.

Referenz: http://www.plantfinder.com/Services/ARChase/yucca.asp

Bakterielle Welke

= Weichfäule oder auch Schwarzfäule
PECTOBACTERIUM CAR0T0V0RUM (Synonym Erwinia carotovora subsp. carotovora [Jones] übergey et al

Syptome: Pflanzenteile werden innen sehr weich. Die äußere Haut-Membran hält die Pflanzen zusammen und aufrecht, so daß man den Befall bzw. den Schaden nicht sofort erkennen kann. Bei leichtem Druck zerplatzt diese und das infizierte Gewebe wird als breiige noch grüne Substanz sichtbar und ein stechender Geruch ist wahrnehmbar, der allerdings von anderen Bakterien ausgelöst wird. Höhere Temperaturen begünstigen der Verfall der Pflanzen!

Gegenmaßnahmen:
Zu retten sind befallene Pflanzen sehr selten. Man könnte jedoch mit einem sterilisierten Messer versuchen, aus den festen und noch gesunden Pflanzenteilen weiter oben neue Stecklinge zu schöneiden und bewurzeln. Dies sollte allerdings abseits des gesamten Pflanzenbestandes durchgeführt und die Stecklinge seperat weiterkultiviert werden bis sie kräftige und gesunde Jungpflanzen bilden.

!Weit verbreitet in: Kartoffeln, Karotten, Gemüsepflanzen und Kürbisgewächsen, bis hin zu Ziergewächsen zu finden

übertragbar durch offene (schönitt/Quetsch-) Verletztungen der Pflanzenhaut/Schale:
Man kann diesen Organismus durch infizierte schöneid - Werkzeuge übertragen.
Sehr oft kommen seltenere Pflanzen als Teil-Stecklinge (Cuttings, Leaf Cuttings) aus Üübersee in verschlossenen Gläsern zu uns und gelangen so in unsere Regionen. Hierbei kann man bei deren Weiterverarbeitung dieses Bakterium weiter übertragen. Sansevierien lassen sich durch Stecklinge vermehren und so infizieren.
Auch in einheimischen Agrar-Anbau-Gebieten findet man Erwinia carotovora, der ganze Bestände vernichten kann.

Referenzen:
ufdc.ufl.edu
wikipedia.org
http://www.gaertners-pflanzenarzt.de

Anthracnose

Ich bin noch nicht sicher: Dieses Schad-Bild tritt nur bei S.masoniana white variegation auf. Auf allen älteren Blättern sieht man diese Stellen, die klein anfangen und sich langsam ausbreiten.
Diese Krankheit soll nur bei Sansevieria auftreten und nicht auf andere Pflanzen-Gattungen übertragbar sein.
rhserbn

rhserbn

rhserbn

Referenz: www.harrells.com

Anthracnose durch
Colletotrichum



Ich habe heute bei meiner fast täglichen Durchsicht meines doch recht überschaubaren Pflanzen-Bestandes etwas neues entdeckt.
Das Blatt ist ist innen weich, die äußere Hülle ist fest und färbt sich etwas heller, und es breitet sich kreisförmig ein dunkler Fleck aus, der rauh ist.
Auf Nachfrage im botanischen Garten in München sagte man mir, es sei ein Pilz und ich solle auf die Feuchtigkeit achten, lieüber etwas trockener und mit einem Pilzmittel behandeln. Es handelt sich bei der Pflanze um Sans.sp.Johannesburgh, die ich am 22.09.2015 aus "Fernost" zugesandt bekam.
Die Pflanze wurde umgehend und vorsorglich mitsamt dem Topf komplett entsorgt.

26.11.2015: Dr. Aldaoud - Centre for AgriBioscience, Victoria, schrieb mir - Zitat aus dem englischen übersetzt:
"für mich sieht es aus wie eine Pilzinfektion. Am ehesten Anthracnose, die in der Regel durch den Pilz Colletotrichum verursacht wird." Zitatende
Pflanzen Krankheit, noch unbekannt, Pilz, bei sansevieria, bei Bogenhanf

Pflanzen Krankheit, noch unbekannt, Pilz, bei sansevieria, bei Bogenhanf

Pflanzen Krankheit, noch unbekannt, Pilz, bei sansevieria, bei Bogenhanf

Pflanzen Krankheit, noch unbekannt, Pilz, bei sansevieria, bei Bogenhanf

Pflanzen Krankheit, noch unbekannt, Pilz, bei sansevieria, bei Bogenhanf

Wurzelgallenälchen

(Meloidogyne incognita Chitw., Anschwellungen an Wurzel und Blattspitzen)

Referenz: http://www.gaertners-pflanzenarzt.de

Schildläuse

Referenz: http://www.gaertners-pflanzenarzt.de

Spinn-Milben

Spinn-Milben = Tetranychus urticae
Syptome:
Diese Milben erkennt man zumeist an feinen Spinnen-Netz-ähnlichen Fäden um die Pflanze herum. Diese kleinen Tiere sitzen zumeist in diesem Gespinnst oder an der Unterseite der Blätter. Es sind saugende Insekten, die ganze Pflanzen-Bestände vernichten können.
Gegenmaßnahmen:
Spinnmilben mögen trockene Luft. Dies kann man bei der Bekämpfung nutzen, in dem die Pflanzen einen feuchten Standort bekommen. Am besten hat sich bei mir bewährt, wenn die befallene Pflanze mit Wasser fein eingenebelt und anschließend in eine Tüte gestellt wird, die komplett verschlossen wird. So hält sich die Feuchtigkeit lange Zeit, die Milben können nicht auf andere Pflanzen "überspringen" und sterben schließlich ab.

Auch kann man Raub-Milben einsetzen, die diese Spinn-Milben jagen und füressen. ext.Bild 1, ext.Bild 2

Milben

Ich wurde auf einen Beitrag in einem englischen Forum hingewiesen (email 01.10.2014), in dem von einem Milben-Befall bei den Trifasciata-Sorten die Rede ist.
Dieser Milben-Befall verursacht laut diesem Beitrag in einem späteren Stadium einen Fusarien-Befall, was zu Fäulnis und Absterben der ganzen Pflanze führen kann. Die Milben sind hell-Orange gefärbt und sitzen nahe der Blatt-Basis in den Blatt-Zwischenräumen sehr gut versteckt.

Gegenmaßnahmen:
Ich habe KEINE persönlichen Erfahrungen mit einer möglichen Behandlung, jedoch kann man wohl diese Milben mit Akariziden bekämpfen. (Akarizide = Pestizide oder Biozide zur Bekämpfung von Milben und Zecken. Auch eine insektizide Wirkung wurde festgestellt. (nach wikipedia.org)
Auf Nachfrage bei anderen Personen: Auch wäre eine Behandlung mit "Bifenthrin" möglich (eine chemische Verbindung). Jedoch gibt es hier keine weiteren Aussagen, außer dass die Pflanzen NICHT weiter befallen wurden. "Bifenthrin" ist in Deutschland und Österreich nicht zugelassen. (nach wikipedia.org)

Mögliche Krankheitsbilder mit der Ursache eines Milben-Befalls.
Die Fotos wurden mir zur Veröffentlichung auf dieser Seite zur Verfügung gestellt:
NICHT GESICHERTE DIAGNOSTIK!!
rhserbn    rhserbn
Sans. trifasciata 'Lady Finger'     Sans. golden hahnii

rhserbn    rhserbn
Sans. hahnii 'Jade', backs.           Sans. hahnii 'Jade', füronts.

Die Milben sind sehr klein, etwa 0,3 - 0,5 Millimeter groß. Die befallene Pflanze ist eine S.t. 'Green Hahnii', die mir per Post zugeschickt wurde um sie zu fotografieren.
Leider ist die Bild-Qualität nicht besonders. Ich bitte dies zu entschuldigen.
Milben auf Sansevieria trifasciata Hahnii, orange Milben, Schdlinge bei Sansevieria, kranke Sansevieria

Milben auf Sansevieria trifasciata Hahnii, orange Milben, Schdlinge bei Sansevieria, kranke Sansevieria

Animierte Grafik ->
animierte Milben auf Sansevieria trifasciata Hahnii, orange Milben, Schdlinge bei Sansevieria, kranke Sansevieria

Copyright: Lothar H., 21.12.2016
Picture date: 20.12.2016
- Etwa 40fache Vergrößerung

Ein übericht von Herrn Lothar H., mit freundlicher Genehmigung. Vielen Dank!
Zitat:
Das erste lange Blatt, wenn es aus dem Rhizom kommt, ist ohne Schäden, auch meist das zweite, da es schnell kommt. Dann, wenn der Spross eine Wachstumspause macht (oder meint man das weil nichts mehr kommt), sind die nachfolgenden Blätter deformiert, bekommen braune Stellen, faulen weg oder oder vertrocknen dann ganz. Die äußersten kleinen Hüllblätter, werden auch faulig und vertrocknen dann. Wenn man die entfernt sieht man die typischen korkigen, braunen Stellen. Die langen Blätter stecken das weg, sieht halt nicht sehr schön aus.
Zitatende
animierte Milben auf Sansevieria trifasciata Hahnii, orange Milben, Schdlinge bei Sansevieria, kranke Sansevieria

animierte Milben auf Sansevieria trifasciata Hahnii, orange Milben, Schdlinge bei Sansevieria, kranke Sansevieria

animierte Milben auf Sansevieria trifasciata Hahnii, orange Milben, Schdlinge bei Sansevieria, kranke Sansevieria

animierte Milben auf Sansevieria trifasciata Hahnii, orange Milben, Schdlinge bei Sansevieria, kranke Sansevieria

Wolläuse


In unseren Beständen, sei es nur eine Pflanze oder ein ganzes Beet, finden sich ziemlich oft Wolläuse. Es sind saugende Insekten, die sich in regelrechten Kolonien über die Pflanzen hermachen, überwiegend an weicheren Regionen wie die "Herzen" der Pflanze.
Das Schadbild sind rostbraune übereiche an der Pflanze, die auch angefüressen wirken. Bei extremem Befall geht die Pflanze letztendlich ein.

Begünstigt wird der Befall durch zu trockene Luft. Sollte ein Befall bemerkt werden, zu erkennen an zunächst wenigen weißen watte-ähnlichen Tupfen, kann man die Tierchen mit in Seife und Spiritus getränkte Qtips betupfen (sie bekommen keine Luft mehr). Oft kleben diese bereits an den Qtips und man muss sie nicht extra absammeln.

Größere Populationen kann man mit diesem Spiritus/Seife-Gemisch besprühen und etwas feuchterer Luft aussetzen (ich stelle die Pflanzen dann in Plastik-Tüten und verschließe sie komplett).

Es gibt im Handel auch Gifte zum sprühen oder gießen, jedoch funktionieren die systemisch wirkenden Mittel am besten, da diese von der Pflanze durch sprühen oder das Gießwasser aufgenommen und im Pflanzen-Körper verteilt werden und bei saugenden Insekten in logischer Folge mit aufgesaugt werden.

!
Jedoch ist die Dosierungs-Vorschrift unbedingt einzuhalten um eine Resistenz der Giftstoffe zu unterbinden. In der Folge wären Insekten am Werk, die man nicht mehr bekämpfen kann und die ganze Bestände komplett vernichten!

!
Gelegentlich übersehe ich einen Befall, da die Pflanzen bei mir sehr dicht stehen. Sollten die Herzen der Pflanze voller Wolläuse sein, dann spüle ich mit hartem Strahl die Herzen mit systemisch wirkenden Giften gründlich aus und tupfe anschließend die Herzen mit Küchentuch trocken (ansonsten würde die Pflanze bei darin stehendem Wasser auch eingehen) und ein letztes sehr starkes Pusten direkt in die Herzen verdrängt die übrige Restfeuchtigkeit!

Hepialus-Wurzelspinner

Referenz: http://www.gaertners-pflanzenarzt.de

braune Stellen bei variegaten Pflanzen



Viele unserer grossflächig variegaten Pflanzen (gelb oder fast weiß gezeichnete Blatt-Teile, meist in Streifen-Form) bekommen recht schnell braune Stellen, meist entlang der Mittelrippe der Blätter. Auf Nachfrage bei "Wissenden" erfuhr ich, dass dies eine Zell-Membran-Schädigung ist, welche hervorgerufen werden KANN bei unreinem Wasser, ungeeigneten Substraten oder Temperatur-Schwankungen. Eine Abhilfe kann ich an dieser Stelle nicht nennen!

unidentifizierte Krankheit

Hier ist eine bislang unidentifizierte Krankheit. Ich schätze, dass es sich hier um einen Pilz handelt. Sonnenbrand ist es nicht!
Noch unbekannte Krankheit bei Sansevieria ballyii 'Minni'
Picture date: 02.11.2014
unidentifizierte Krankheit bei Sansevieria

unidentifizierte Krankheit bei Sansevieria

Auf der Blatt-Fläche bildet sich ein roter Punkt. Groflächig erkennt man korkige Stellen. Ob es sich um Korksucht handelt, ist nicht geklärt!

Pflanze: Sansevieria sp.Arusha
Picture date: 19.09.2015
unidentifizierte Krankheit bei Sansevieria, roter Punkt an Sansevieria, Red point unidentified

unidentifizierte Krankheit bei Sansevieria, roter Punkt an Sansevieria, Red point unidentified

Ebenfalls nicht geklärt, um was es sich hier handelt.
Ende Januar 2016 entdeckte ich bei einer meiner Sansevieria eilensis diese rostroten, erhabenen Stellen (bisher an nur einem Blatt).
unidentifizierte Krankheit bei Sansevieria, roter Punkt an Sansevieria, Red point unidentified

unidentifizierte Krankheit bei Sansevieria, roter Punkt an Sansevieria, Red point unidentified

Käfer und deren Larven

Ich habe (noch ungesicherte) Informationen von einer Sansevieria-Liebhaberin erhalten, dass der Rüsselkfer (OTIORHYNCHUS SULCATUS) bei ihren Sansevieria gesehen wurde. Deren Larven entwickeln sich im Bodensubstrat und ernähren sich unter anderem von den Wurzeln der Pflanzen, was zu deren Absterben führen kann. Die voll entwickelten Käfer knabübern am Blatt der Pflanzen, wie man auf dem Foto sehen kann. SCHEINBAR ist/sind das Rhizom und die Wurzeln der Gattung Sansevieria ebenso willkommen wie die der einheimischen Pflanzen?
Die gesichteten befallen Pflanzen stehen im Sommer im Garten und haben unmittelbaren Kontakt zu den Käfern, die Ihre Eier wohl in die Pflanz-Töpfe legen.

Die Fotos wurden mir zur Verffentlichung auf dieser Seite zur Verffgung gestellt:
Kfer, Rsselkfer, Sansevieria Krankheiten, www.sanseverix.com, Schdlinge    Kfer, Rsselkfer, Sansevieria Krankheiten, www.sanseverix.com, Schdlinge
Das rechte Foto zeigt füra-Spuren an S. green hahnii

Für ähnliche und weitere Informationen habe ich immer ein "offenes Ohr"!

Aspirin

Man hört immer wieder, dass Personen ihren Pflanzen Aspirin verabreichen. Wozu?...

Das Pflanzenhormon Jasmonsäure, das in Stress-Situationen in Form von leicht flüchtigem Stoff im betroffenem Pflanzen-Gewebe ausgeschüttet wird, wird nach Gabe von Acetylsalicylsure unterdrückt. Dieses Hormon "Jasmonsure" kurbelt eine Alarm-Reaktion im Organismus an und verursacht ein "Schmerzempfinden". Seine Nebenwirkung: es fördert die Alterung der Pflanze und dämmt ihr Wachstum ein. Benachbart stehende Pflanzen nehmen dieses Hormon war und beginnen ebenfalls mit der Alterung und der Wachstums-Einstellung.

Referenz: Ralph Backhaus und Team von Arizona State University

Eigene Erfahrungen: Ich habe sehr selten mit folgendem Schad-Bild zu tun: Im Herzen der Pflanze färben sich die noch ganz winzigen neuen Blatt-Spitzen rot und trocknen recht schnell ein und die Pflanze stirbt letztlich ab. Einige Zeit - 4 Wochen oder länger - nach Zugabe des Wirkstoffes Acetylsalicylsure in das Gieß-Wasser beginnt die Pflanze erneut mit dem Austrieb und die neuen Blättchen sind wieder fürisch, grün und knackig.

Eine Sansevieria hallii 'Pink Bat' stellte Ihr Wachstum komplett ein und blieb sehr klein. Nach etwa 2 Jahren Wartezeit reichte ich Ihr eine Tablette Aspirin gelöst in einem Liter Giewasser und siehe da...
Picture date: 03.06.2015
Bogenhanf, Sansevieria hallii 'Pink Bat, Sanseverien mit Aspirin gegossen

Bogenhanf, Sansevieria hallii 'Pink Bat, Sanseverien mit Aspirin gegossen

Sansevieria bella
ungeklärte Krankheit



Ich habe bei meiner Sansevieria bella folgende Krankheitssymptome entdeckt.

Die Pflanze steht vollsonnig ab Mittags und man konnte zunächst die hellen Stellen erkennen, die fast wie Sonnenbrand wirken, jedoch ist es kein Sonnenbrand!
Einige Tage später sah ich eine braue austretende wässrige Flüssigkeit und einen wässrigen (etwas dunkleren) Fleck, der jedoch durch die darüber liegende Epidermis versteckt liegt.

!Eine füreundin schrieb mir, dass dies durch einen schnellen Wechsel zwischen Kalt und Warm auftreten kann, begleitet von starkem Sonnenschein.
Man könne diesem vorbeugen, indem die Pflanzen besser schattiert gestellt werden. Auch bei bereits erkennbaren kleinen hellen Flecken könnten sich diese zurückbilden, wenn die Pflanzen besser schattiert und aus der vollen Sonne umgestellt werden.
Ich habe hierzu noch keine eigenen Erfahrungen, da diese Syptome erstmals bei mir auftreten!

Sehen Sie sich die Fotos bitte in Ruhe genau an!
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